DOGTAP

Dogtap – was ist das? Und wie funktioniert es?

Wie so oft im Leben, habe ich durch die sozialen Medien die Bekanntschaft mit dem Geschäftsführer von DOGTAP gemacht. Marc Werner. Ich hab mir angeschaut, wofür er Werbung macht und was das Ganze auf sich hat. Da Dogtap unter anderem mit Bloggern und/oder Hundesittern kooperiert und ich zufälligerweise beides bin, fragte ich also an.

Wir tauschten einige E-Mails aus. Marc erzählte mir, wie die Idee des Dogtap entstanden ist. „Wir haben, als einem Freund der Hund im Urlaub entlief, die Idee dazu bekommen und den ID Tag umgesetzt. Den DOGTAP.“

Kurze Zeit später erhielt ich den Umschlag mit MEINEM Dogtap. Die Verpackung sah ansprechend aus und der Anhänger war gut in Pappe verpackt. Gefiel mir sehr gut, denn von unnötigen Plastikverpackungen halte ich gar nichts.

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Jeder der mich kennt weiß, dass rosa oder pink gar nicht meine Farben sind. Aber da meine Hündin ihn tragen soll und ich knallige Farben mag, kam er also in PINK

 

Zu den Fakten

Der Anhänger ist tatsächlich kleiner und leichter, als ich dachte. Er wiegt gerade mal 12 Gramm und misst 2,8 x 4 cm.

Im Anhänger befindet sich ein NFC Chip. „Near Field Communication“. Das bedeutet, der Sender (der Chip) benötigt keine Stromquelle und das Smartphone fungiert als Empfänger/Lesegerät.

Der Dogtap wird weltweit verkauft! Die Homepage ist daher auch in englischer Sprache lesbar!
 

Die Einrichtung

Nach dem ich alles ausgepackt hatte, schaute ich mir den Flyer an, der dabei lag. Es heißt, um den Dogtap zu aktivieren, diesen dicht an das Handy halten. hmm

Hier gab es einen Punkt, den ich beim Dogtap-Team bereits bemängelt habe. Bevor man den Anhänger an das Smartphone hält, muss man natürlich oben in der Statusleiste seines Handys den Punkt NFC aktivieren! Dies ist leider nicht im Flyer vermerkt und für Technik-Legastheniker auch keine Selbstverständlichkeit. Aber nun wisst ihr es ja! :-) Ob euer Smartphone NFC fähig ist, könnt ihr hier in dieser Liste nachlesen.Aktivierung Dogtab Elbfit

Wenn das Smartphone nicht NFC fähig ist, kann der QR Code neben dem Chip ausgelesen werden. Wer keine QR-Code App auf dem Smartphone hat, muss sich diese kurz vorab herunter laden.

Als nächsten Schritt müsst ihr euch auf der Seite von Dogtap registrieren. Dort könnt ihr die Daten eures Hundes hinterlegen. Es werden eure Kontaktdaten abgefragt, die des Tierarztes, Besonderheiten eures Hundes (Krankheiten, Medikamente, Charaktereigenschaften etc. ) Ihr könnt auswählen, welche Daten für alle sichtbar sein sollen und welche nicht.

Ich habe zum Beispiel für meine Hündin Erna vermerkt, dass sie unsicher bei Fremden und nicht mit Kindern verträglich ist. Dazu habe ich vermerkt, dass sie nicht gut sehen kann. Die Daten meiner Tierärztin habe ich auf sichtbar gestellt sowie auch meinen Namen und meine Telefonnummer.

NICHT sichtbar ist meine Adresse. Der Chip auf der Rückseite des Dogtaps kann mit jedem NFC fähigem Smartphone ausgelesen werden. Auf dem Smartphone werden dann die Daten angezeigt, die ihr auf „sichtbar“ gestellt habt. Sollte euer Hund also mal entlaufen oder aus eurer Sichtweite gelangen, kann der „Finder“ mit seinem Handy den Dogtap auslesen, euch anrufen und euch euren Hund zügig zurück geben. Das ist schon eine gute Sache!
 

Im Vergleich

Ihr sagt euch jetzt sicher, dasselbe geht ja auch mit einem einfachen „analogen“ Adressanhänger! Ja sicher, geht auch. Allerdings steht auf einem einfachen Adressanhänger ja meist nur eure Telefonnummer, aber keine weiteren Daten des Hundes.

Muss euer Hund zum Beispiel zwingend bestimmte Medikamente erhalten, weiß das der Finder nicht. Durch den Dogtap können mehr Informationen hinterlegt werden. „Verliert“ ihr euren Hund in eurer Heimatstadt und der Finder informiert euren Tierarzt, kennt dieser im besten Fall euren Hund und kann zum Beispiel Medikamente raus geben oder helfen, euch zu benachrichtigen.

Ebenfalls ja, wir haben doch die Chip-Pflicht und im Falle eines Unfalles oder bei entlaufen, sollte man meinen, dass der Chip im Hals unseres Hundes schnell ausgelesen wird und der Hund ebenso schnell wieder in sein Zuhause findet. Leider sieht das in der Realität häufig anders. Einige Hunde sind gar nicht gechipt, andere haben den Besitzer gewechselt oder das Lesegerät funktioniert nicht. Man könnte hier auch sagen, doppelt hält besser!

 

 

Mein Fazit

Positiv

  • für Hunde, die auf wichtige Medikamente angewiesen sind, ein klarer Vorteil
  • auch ein nicht NFC fähiges Smartphone kann den Chip über den QR-Code auslesen
  • Anhänger ist kleiner als ich dachte und so auch für kleine Hunde geeignet (Erna auf dem Video ist 30 cm und wiegt 5,5 kg)
  • verschiedene Farben zur Auswahl
  • Hinterlegung wichtiger Daten zum Hund möglich
  • Einfache Datenübertragung bei Übergabe des Hundes, an zum Beispiel Hundepensionen
  • Versicherungsdaten des Hundes immer „zur Hand“
  • ändern der Daten von überall aus möglich

zu beachten:

  • Auslesen funktioniert nur bei vorhandener Internetverbindung
  • Smartphone ist zum auslesen des Chips Voraussetzung
  • Anhänger ist zwar klein und leicht, aber für XXS-Hunde unter 3kg vielleicht nicht ganz so passend

Für die Zukunft ist noch die Anbindung an soziale Netzwerke geplant, tracking der Geo-Position beim Scan der Marke sowie Zuordnung mehreren Dogtaps zu einem Datensatz. Ideal für Mehrhundehalter.

Falls euer Interesse nun geweckt wurde, könnt ihr den Dogtap mit einem Klick auf den Link auf eure Wunschliste setzen.

Ihr gelangt hier direkt zum Dogtap bei Amazon!


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